Was ist guter Content?

 

Wer sich regelmäßig mit Webseiten beziehungsweise dessen Inhalten beschäftigt, der stellt sich früher oder später die Frage: "Was ist ein guter Content?" Häufig passen die Inhalte nicht oder die Webseite könnte allgemein viel übersichtlich gestaltet sein. Bei vielen Webseiten fällt außerdem auf, dass die Textqualität nicht ausreicht. In diesem Fall muss ein neuer guter Content her. 

Nach welchen Kriterien wird ein guter Content bewertet?

Um diese Frage zu beantworten, muss vorab differenziert werden, wer genau den Content gut finden soll. Da sind zum einen die Besucher der eigenen Webseite und zum anderen muss auch Google entscheiden, ob der Content gut ist. Um eine gute Textqualität zu bieten ist es ratsam, dass die Inhalte zuerst auf die Bedürfnisse der Kunden oder Besucher und dann erst für Google abgestimmt werden.

Worauf muss man achten, damit der Content von Google gut bewertet wird?

Menschen urteilen bekannter Weise sehr unterschiedlich. Daher ist es sehr schwierig festzustellen, woran man einen wirklich guten Content erkennt. Aufgrund passender Inhalte und einer sehr guten Textqualität kann sich jeder Webseitenbetreiber versuchen, sich den gewünschten Zielgruppen zu nähern. Damit Google die eigene Webseite gut listet ist nicht nur eine besondere Textqualität notwendig, sondern auch eine perfekte Suchmaschinenoptimierung. Das Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, viele wertvolle Informationen verfügbar zu machen. Eine sogenannte SEO Optimierung soll dazu beitragen, die Informationen optimal zu präsentieren.

 

Viele Firmen nutzen immer noch eine Old School Suchmaschinenoptimierung oder eine sogenannte Black-Hat-Optimierung (Spam). Dabei verwenden Suchmaschinen einen Hauptteil der Energie dafür, dass Spam bekämpft wird. Niemand, der ernsthaft und nachhaltig seine Seite für Suchmaschinen optimieren möchte, sollte auf diese Methoden zurückgreifen, es schadet mehr als es vielleicht nutzt. Bei einer Newsseite kann das System von Google davon ausgehen, dass pro Tag ein gewisser Anteil an neuem Content hinzukommt. Auch bei einer Firmenpräsenz Webseite registriert Google das nicht als Spam. Ein guter Content und eine herausragende Textqualität sorgen dafür, dass die Seite schnell im Trend liegt.

Zu viel oder zu wenig Content?

 

Kann Content auch Spam sein? Das scheint eine merkwürdige Frage zu sein, denn im Allgemeinen gilt die Annahme: Je mehr Content, desto besser. Allerdings ist das nicht ganz so einfach. Tatsächlich gibt es diverse Kriterien, anhand derer Google entscheidet, ob die Menge an Content sowie das Wachstum an Content normal, oder wie es im Jargon heißt „natürlich“ ist, oder ob die Seite aus Google Sicht unnatürlich erscheint.

Google nutzt seinen Service Google Trends, um Webseiten mit einer guten Textqualität oder bei denen ein guter Content auffällt, besonders in Szene setzen. Wer sich bei Google Trends findet, hat alles richtig gemacht. Hier tauchen nur Unternehmen beziehungsweise Suchbegriffe auf, die im Trend liegen und sich im Wachstum befinden. Ein guter Content fällt aber nicht nur dem System von Google auf. Vielmehr gibt es tausende von Quality Ratern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Webseiten manuell zu bewerten. Ein wichtiges Kriterium für eine Suchmaschinenoptimierung ist, ob eine gute Textqualität vorhanden ist oder ob man spammt. Webseiten, die einen Blog betreiben oder sich regelmäßig durch News präsentieren, werden bei Google höher bewertet, als eine scheinbar tote Firmenseite. Um bei Google gut gelistet zu werden, sollte ständig neuer guter Content zur Webseite hinzugefügt werden.

 

Allerdings gilt es darauf zu achten, dass der Content in einem Rahmen erscheint, der Sinn macht. Einfach nur ständig neuen Text zu veröffentlichen ist zu wenig. Nehmen wir als Beispiel einen Shop für Damenmode. Üblicherweise haben Shops immer das Problem, dass sie zwar die üblichen Produktbeschreibungen, manchmal auch Kategorie Beschreibungen haben, das ist aber herzlich wenig Content, insbesondere, da Google unter anderem auch das Verhältnis von Content zu anderen Seiteninhalten misst. Hier haben Shops regelmäßig Probleme als nützlich eingestuft zu werden.

 

Wie lässt sich dieses Problem lösen? Einfach nur wahllos neue Content-Seiten zu veröffentlichen sieht nicht natürlich aus. Was kann man tun? Man braucht einen Rahmen, der den Content als sinnvoll und nützlich erscheinen lässt. Manche Shops bieten zum Beispiel ein Modelexikon an, dieses wird auf der Startseite verlinkt und erhält dann eine sinnvolle Struktur. So lassen sich beinahe unendlich viele Content Seiten so einbinden, dass es sowohl aus Nutzer Sicht als auch für Google sehr natürlich und sinnvoll aussieht.


Wie lässt sich die Qualität des eigenen Content prüfen?

Ein guter Content lässt sich unter anderem anhand der folgenden Aufzählung leicht überprüfen. Hierbei sollten einige Punkte beachtet werden:

- Ausreichende multimediale Inhalte (Videos, Bilder)
- Umfang eines Textes
- Verwendung von speziellen Keywords in Titel und Texten
- Verwendung von Keywords in ausgehenden Links und Medien (Achtung, Keywordspam)
- Verweildauer der Webseitenbesucher
- Absprungrate der Webseitenbesucher

Als externe Signale wertet Google einen guten Content durch:

- Anzahl der Kommentare (wenn Kommentare möglich sind)
- Anzahl der Links auf den Webseiten und Artikeln (Qualität der Links beachten)
- Social Signals (Like, Tweet, +1 uvm.)

Allerdings ist es auch für Google nicht ganz einfach, guten Content zu bewerten, insbesondere dann, wenn dies quasi automatisch erfolgen soll. In Anbetracht der gigantischen Anzahl an Webseiten, zu denen täglich tausende und aber Tausende hinzukommen, ist aber unmöglich, die Mehrzahl der Seiten manuell zu bewerten. Nur logisch, dass Google versucht, guten Content zu „messen“, und hier gibt es neben ganz bestimmten und mittlerweile recht ausgefeilten Text-Analysen vor allem die Nutzersignale, die von Google ausgewertet werden und daraus Rückschlüsse auf die Qualität des Textes zu erhalten.

 

Um welche Signale handelt es sich hier? Es geht vor allem um die Reaktion der Nutzer und Leser auf den Content. Ist die gelieferte Webseite sowie der Inhalt passend zur Suchanfrage, kann man davon ausgehen, dass der Nutzer sich zumindest eine gewisse Zeit auf der Seite aufhält und nicht gleich wieder zurück zur Suche springt. Dies lässt sich über den sog. Back-Button im Browser messen. Viele Nutzer, die eine Seite öffnen und sehr schnell feststellen, dass der Inhalt nicht ihren Vorstellungen entspricht, klicken auf den Back-Button, um zur ursprünglichen Suche zurück zu gelangen. Das misst Google und zieht daraus Rückschlüsse über die sog. „Relevanz“ ein ziemlich wichtiger Faktor um bessere Rankings zu erzielen.

 

Für den Webseitenbetreiber besteht also die Herausforderung darin, den Nutzer auf der Seite zu halten und möglichst zu vermeiden, dass er den Back-Button nutzt. Dazu eignen sich vor allem 2 Maßnahmen. Zum einen sollte so gut wie möglich optimiert sein, dass der Inhalt möglichst zu 100% zur Suchanfrage passt. Das ist natürlich schwierig, lässt sich aber umso leichter umsetzen, je gezielter und spezialisierter der Inhalt einer Seite ist, sprich je „spitzer“ und konkreter ein Thema, und je passender die entsprechenden SEO Signale dazu optimiert wurden, desto wahrscheinlicher passt der Inhalt genau zur Suchanfrage.

 

Unterstützen lässt sich das Ganze, indem man dem Nutzer auf der entsprechenden Seite möglichst viele Angebote zu ähnlichen Inhalten macht, so dass ein großer Anteil der Nutzer lieber auf einen weiter führenden Link klickt, als auf den Back-Button.

 

Der zweite Aspekt dreht sich darum, wie nützlich der Inhalt einer Seite ist. Hierzu misst Google wie lange sich ein Nutzer im Durchschnitt auf der Seite aufhält. Die Formel ist einfach: Je länger ein Nutzer auf der Seite bleibt, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Inhalt hilfreich und nützlich ist, damit auch hochwertig und relevant – also guter Content. Wie lässt sich dies bewerkstelligen?

 

Allem voran steht natürlich der Inhalt, bzw. wie hilfreich und nützlich der Inhalt einer Seite für den Leser ist. Hier zählt, neben der oben beschriebenen Relevanz auch die Verständlichkeit des Inhaltes, die Aufbereitung des Textes, also wie leicht lässt sich der Text lesen und die zeitgemäße Darbietung, also Anreicherung des Textes mit multimedialen Inhalten, wie Videos, Bilder, Infografiken und vieles mehr. Außerdem zählt natürlich die sog. Hochwertigkeit, je konkreter und praktischer z.B. ein Ratgebertext geschrieben ist, umso nützlicher werden die Leser diesen bewerten. Je allgemeiner der Content ist, desto langweiliger, denn wahrscheinlich hat der Nutzer diesen in sehr ähnlicher Form bereits ein dutzend Mal im Internet gelesen.

 

Unterstützen kann man die „Aufenthaltsdauer“ des Nutzers noch ganz gezielt, indem man den User beschäftigt, zum Beispiel durch kleine Test, Rätsel mit Gewinnspielen, die sich auf den Inhalt des Textes beziehen und ähnlichen Maßnahmen, alles, was dem Leser Spaß am Nutzen des Angebotes vermittelt.

 

Wie wird ein Text einer Webseite verständlich geschrieben?

Eine gute Textqualität zeichnet sich unter anderem auch durch Verständlichkeit aus. Deshalb hört und liest man immer wieder die Empfehlung, Sätze kurz zu halten, als gut verständlich gelten Sätze mit 9-13 Wörter.  Er beinhaltet außerdem viele kurze und dreisilbige Wörter. Anstatt Fremdwörter und Abkürzungen, werden vertraute Wörter verwendet. Das dient der Einfachheit.

 

Ebenfalls hilfreich ist eine übersichtliche Struktur. Dazu gehört, dass Zusammenhängendes in einem Absatz zu finden ist und das Wesentliche am Anfang steht. Für die Prägnanz eines Textes ist es wichtig, dass Verben bevorzugt werden. Substantivierungen sollten wenn möglich vermieden werden, um den Text nicht unnötig aufzublähen. Eine bildhafte Sprache ist für viele Leser ein Anreiz, weiterzulesen. Als Anregung können Bilder, Fotos und Grafiken dienen. Überhaupt hilft die optische Aufbereitung eines Textes sehr, dem Leser eine Hilfe zu sein. So könnten an passenden Stellen Bilder verwendet werden. Auch sog. Bullet-Points die optisch hervor gehoben werden, oder „Erklär-Boxen“ in denen wichtige Tipps aufbereitet werden, dienen der Aufmerksamkeit und leichten Lesbarkeit.

Barrieren sollten vermieden werden

Jeder, der sich ausgiebig mit seiner eigenen Webseite beschäftigt, weiß, dass man für die Suchmaschine die eigenen Webseiten immer entsprechend aufarbeiten muss. Flash Filme zum Beispiel können von Google zwar indiziert werden, aber sie haben nicht eine so hohe Bewertung wie ein Text. Auch Frames werden von Suchmaschinen nur bedingt verfolgt. Wer einen sogenannten No-Frame-Bereich nutzt, der kann viele Texte und Links auf die Unterseiten setzen. Das hat zur Folge, dass Google diese Links verfolgt und noch mehr Text für die Webseite indiziert. Von Frames wird in den meisten Fällen abgeraten. I-Frames dagegen haben trotz der Ähnlichkeit des Namens nichts mit Frames gemeinsam. Sie werden nicht von Suchmaschinen wie Google indiziert und sollten auch nicht dafür verwendet werden.

 

Ebenfalls sehr ungünstig sind zu große Bilddateien. An diesen Bilddateien verschlucken sich Suchmaschinen regelrecht. Neben der Textqualität ist die Größe einer Webseite sehr wichtig. Lange Ladezeiten werden von Google als sehr ungünstig erkannt. Durch das Entrümpeln der Webseite und das Verschlanken von Codes kann die Größe einer Webseite etwas komprimiert werden. Ein langsamer Webserver ist nicht suchmaschinenoptimierend. Wenn das System zu lange benötigt, um Webseiten zu landen, dann frisst das unnötig Ressourcen. Bei der Erstellung einer neuen Webseite sollte immer darauf geachtet werden, dass die Ladezeit der Scripte und die Geschwindigkeit der internen Redirects sowie die DNS-Server Schnelligkeit beachtet werden. In Google Webmastertools kann kontrolliert werden, mit welcher Geschwindigkeit die Suchmaschine die eigene Webseite indiziert oder ob es Probleme gibt.

Interne Verlinkungen

Guter Content, eine perfekte Textqualität und eine passende Struktur sorgen mit dafür, dass eine Webseite im Ranking steigt. Beim Aufbau einer Webseite sollte eine Navigation mit Text verwendet werden. Das ist wesentlich besser, als einfach nur grafische Navigationspunkte zu verwenden. Zusätzlich sollte der Linktext variabel gestaltet werden, damit die Suchmaschine den ständig wiederkehrenden Linktext nicht als Spam auslegt. Google macht sich immer ein eigenes Bild von jeder Webseite. Sie versucht zu verstehen, welche Struktur die Webseite hat und wie sie verschachtelt ist.

 

Sie sehen, guter Content ist weit mehr als einfach nur Texte zu schreiben oder schreiben zu lassen. Apropos, wenn Sie Ihren Content schreiben lassen wollen und jemanden suchen, der versteht, was guter Content ist und solchen auch erstellen kann, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Sie haben ihn gefunden! Wie Sie an den bisherigen Ausführungen sicher feststellen konnten, haben wir uns sehr intensiv mit der Frage: Was ist guter Content auseinandergesetzt und schreiben regelmäßig, häufig und bereits eit langer Zeit Texte, Artikel, Pressemeldungen und vieles mehr für eine ganze Reihe von Kunden. Dürfen wir Sie ebenfalls überzeugen?

 

Bitte nehmen Sie doch Kontakt mit mir auf, ich würde Sie gerne von meiner Arbeitsweise sowie der Qualität unserer Arbeit überzeugen. Sie erreichen mich per Mail, unter vogel@pressemann.com oder per Telefon: 07251-9196118

 

Es bleiben nun zwei weitere, wichtige Fragen:

 

Wie schreibe ich denn nun guten Content? Worauf gilt es dabei zu achten? Gibt es eine Art Checkliste dafür?

 

Wenn der Content dann geschrieben ist, entweder selbst oder durch einen Texter, wie kann ich die Qualität prüfen um sicher zu stellen, dass der Content sowohl für den leser als auch für Google hochwertig ist? 

Wenn der Content dann geschrieben ist, entweder selbst oder durch einen Texter, wie kann ich die Qualität prüfen um sicher zu stellen, dass der Content sowohl für den Leser als auch für Google hochwertig ist?  Gut gehen wir es an.

 

Wie schreibe ich guten Content?

 

Da wir bereits im Text oben jede Menge Hinweise und Empfehlungen für guten Content besprochen haben, versuche ich dies hier eher als Checkliste zu halten, damit der Text nicht allzu ausführlich wird. Leider ist es dennoch einiges an Stoff geworden.

 

1.)  Nützlichkeit

Ist der Inhalt neu oder wiedergekaut? Ist er passend für die Zielgruppe? Ist er für die Zielgruppe geschrieben mit der Intension, den Lesern einen höchstmöglichen Nutzen zu bieten? Wo genau ist die Hilfe für den Leser? Wer diese Fragen nach Lesen des eigenen Textes klar und schnell beantworten kann, ist auf einem guten Weg, guten, nützlichen und damit hochwertigen Content zu produzieren.

 

2.)  Verständlichkeit

Hier ist vor allem die Sprachwahl, die Schreibweise, der Satzbau etc. gemeint. Ist es eine wissenschaftliche Abhandlung oder leicht verständlich geschrieben? Sind auch unterhaltsame Elemente eingebaut wo möglich? Wurden möglichst konkrete und lebensnahe Beispiele und Geschichten verwendet? Guter Content zeichnet sich dadurch aus, dass der Schreiber seine Leser liebt, und ihnen den „Konsum“ so einfach wie möglich machen möchte.

 

3.)  Lesbarkeit

Hier ist vor allem Grammatik und Rechtschreibung angesprochen. Man findet immer wieder Rezensionen von Lesern, die z.B. ein Buch mit sehr gutem Inhalt (das wird manchmal sogar extra noch erwähnt) trotzdem negativ bewerten. Warum? Wegen mangelnder Rechtschreibung oder fehlerhafter Grammatik. Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein, Tatsache ist, wenn Sie das wissen, dann beachten Sie das beim Schreiben Ihrer Texte, um es Ihren Lesern, jedenfalls dem Teil, der darauf gesteigerten Wert legt, einfach zu machen. Man mag es kaum glauben, wie wichtig dieses Kriterium für einen guten Content ist.

 

4.)  Umfang

Schwieriges Thema mit sehr gegensätzlichen Ansichten. Manche sagen, je länger desto besser – aus SEO Sicht ist das zumindest nicht völlig falsch. Manche sagen, „In der Kürze liegt die Würze“, was auch sinnvoll klingt. Wie immer ist die Wahrheit in der Mitte. Ein guter Text, der ein Thema, ein Problem, eine Lösung tiefgehend behandelt und den Leser mit guten Antworten entlässt, muss einen gewissen Umfang haben, damit man von einem hochwertigen Content sprechen kann. Gleiches gilt auch für die SEO Wirkung. Es schein im Moment so zu sein, dass Texte mit einem Umfang von ca. 1.000 bis 1.500 Wörter ganz gut funktionieren. Damit sind jetzt Webseitentexte gemeint. In anderen Medien, z.B. in einem Ratgeber E-Book gilt das natürlich so nicht.

 

5.)  Struktur

Eigentlich ist das eigener Punkt, den füge ich jetzt der Übersichtlichkeit halber ein und um den Punkt gleich zu demonstrieren. Eine gute Struktur, Aufteilung des Textes in einzelne Themenbereiche, einzelne Aspekte des Themas und entsprechender Gliederung in Absätzen hilft vor allem bei Punkt 2, der Verständlichkeit, kann aber auch beim nächsten Punkt 6, der SEO Aufbereitung wirksam sein, weil man so zusätzlich die Absatzüberschriften verwenden kann, um die Wirkung zu erhöhen

 

6.)  SEO Aufbereitung

Das sind jetzt die Aspekte bei denen Suchmaschinenoptimierer richtig zum Leben kommen, und für jemand, der sich vor allem als Autor sieht, vielleicht manchmal etwas sperrig und unschön. Dennoch lohnt sich die Beachtung dieser Aspekte, weil es sich deutlich auf das Ranking auswirkt. Hier geht es zum Beispiel um die Kennzeichnung der wichtigen Inhalte durch einen entsprechenden Titel, der als sog. H1 Überschrift gekennzeichnet sein sollte. Weiterhin wäre es günstig, wenn der sog. Meta-Titel mit der Überschrift korrespondiert. Weiterhin können Absatzüberschriften wirkungsvoll genutzt werden, zum Beispiel als H2-Überschrift gekennzeichnet und natürlich sollten die wichtigsten Keywords ausreichend vorkommen, damit Google ohne Schwierigkeiten erkennen kann, um was sich der Text dreht.

 

ACHTUNG! Keyword-Spam, wie man das früher oft benutzt hat, hilft nicht. Deshalb sollte man bei der Verwendung von wichtigen Suchbegriffen darauf achten, dass diese in sinnvollen Variationen vorkommen, nicht immer nur das genau gleiche Keyword und dass die Keywords vernünftig im Text verteilt sind, und vernünftig heißt hier natürlich, weder alle am Anfang oder alle am Ende noch eine regelmäßige „Verteilung“ wie zum Beispiel in jedem dritten Satz. Und schließlich wären hier noch Bilder zu erwähnen, die bei Verwendung eines Alt-Tags ebenfalls deutlich zur besseren SEO Wirkung beitragen.

 

7.)  Optische Gestaltung

Von Designer auch Layout genannt. Mir gefällt aber die Bezeichnung optische Gestaltung besser, weil es auf den Punkt bringt, um was es geht, es geht um Gestaltung. Doch wofür? Da sind wir wieder bei Punkt 3 und Punkt 6. Zum einen und zunächst dient die optische Gestaltung vor allem dem Leser, dem Auge einerseits Anreize bieten, wie passende, emotionale Bilder, andererseits auch Struktur, wie eine übersichtliche Absatzgestaltung und sog. Fixpunkte, also Zeilen, an denen sich das Auge – bildlich gesprochen – festhalten kann, z.B. fett markierte Absatzüberschriften oder farblich hervor gehobene Textteile.

 

Das ist soz. das Pflichtprogramm. Weitere Verbesserungen wären, passende Infografiken oder sinnvolle, inhaltlich gut aufbereitete Videos. Das Schöne daran: Quasi nebenbei erzielen Sie damit auch zweierlei positive SEO Wirkung. Bilder und Infografiken lassen sich so optimieren, dass Sie als Rankingfaktor gewertet werden, Videos erhöhen die Anzahl an Besuchern und lassen sich zudem noch als Linkquelle nutzen und alles zusammen erhöht die sog. Verweildauer des Lesers auf der Seite, ein Faktor, der bereits seit geraumer Zeit von Google gemessen wird und heute auch als Rankingfaktor gilt.

 

8.)  Liebe den Leser

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Inwiefern hat die Beziehung zu Ihrem Leser etwas mit der Qualität des Content zu tun? Das ist leicht erklärt, wenn man ganz kurz darüber nachdenkt, wie Google eigentlich Content Qualität misst. Es gibt inzwischen einige Tools zur Textanalyse, die zum Teil ganz gut sind. Natürlich benutzt Google solche Tools, ganz sicher selbst entwickelte, die um Welten besser sind, als die frei erhältlichen. Darüber hinaus wird der Text durch Vergleiche mit ähnlichen Texten darauf hin analysiert, ob der Inhalt natürlich ist, oder ob es sich um Content Spam handelt.

 

Vor allem aber misst Google Nutzersignale und hiervon vor allem zwei: Wie viele der User klicken innerhalb einer definierten Zeit auf den „Back-Button“? Je mehr das sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer etwas anderes gesucht hat, entweder war also das Suchergebnis nicht passend, oder nicht gut, beides ist schlecht für Sie, ein negativer Rankingfaktor.

 

Zum zweiten misst Google die Verweildauer des Nutzers, siehe hierzu weiter oben die Ausführungen beim Thema Qualität. Auch hier sind viele, kurze Verweildauern schlecht für Sie.

 

Was bedeutet das?

Wenn Sie Ihren Leser lieben, dann werden Sie ihn kennen bzw. versuchen, so gut wie möglich kennen zu lernen. Wenn Sie Ihren Leser gut kennen, wissen Sie genau welche Probleme hat mein Leser (natürlich sind hier immer auch Leserinnen oder Nutzerinnen gemeint), welchen Hintergrund, welche Fragen, welche Bedürfnisse und Sie lernen es, sich in Ihren Besucher hinein zu versetzen. Sie schreiben für ihn, weil sie ihm eine Hilfe sein möchten, weil sie ihm einen möglichst großen Nutzen verschaffen wollen, weil sie ihn lieben. Merken Sie den Zusammenhang.

 

Und noch etwas – auch wenn dieser Absatz schon sehr lange ist: Wenn Sie Ihren Leser lieben, werden Sie so schreiben, dass es Spaß macht zu lesen, also kurzweilig, mit einer einfachen Sprache, die man gut verstehen kann und die zur Zielgruppe passt, mit Formulierungen und Beispielen aus dem Alltag Ihrer Zielgruppe, mit dosiertem Humor, mit bildhafter Sprache, immer mit dem Bild Ihres Lesers vor Augen, wie er ihren Text liest und dabei manchmal schmunzelt, manchmal nachdenkt, manchmal lacht und am Schluss mindestens ein großes AHA Erlebnis hat. DAS ist guter Content.

 

Nicht zuletzt: Lieben Sie Ihr Thema! Wenn Sie das Thema, den Inhalt, die Lösung nicht lieben, dann schreiben Sie wie ein „Lohnknecht“, dann schreiben Sie nicht feurig, leidenschaftlich, brennen nicht für den Inhalt. Der Leser merkt es und ist weg, bevor Sie es merken. Wie können wir das vermeiden?

 

Relevanz

Spannung

Einzigartigkeit

Humor

Problemlösung

Emotionen

 

Wenn Ihr Text das erfüllt, hat der Leser keine Chance, erst dann aufzuhören, wenn der Text fertig ist. Und egal, wie lange der Text ist, wenn Sie es schaffen, diese 6 Punkte dem Leser die ganze Zeit zu vermitteln, wird er am Ende des Textes denken: „Mann war das ein Ereignis, schade dass der Text schon vorbei ist, ich könnte noch stundenlang lesen“, DAS ist hochwertiger, guter Content.

 

Und das Schöne ist: Wenn Ihr Leser feststellt, dass er geliebt wird, dann fühlt er sich wohl bei Ihnen, dann bleibt er gerne und kommt schnell und häufig zurück. Toll, oder?

 

9.)  Links zu anderen Informationsquellen

Ehrlich? Ich soll meinen Leser, den ich so mühsam gewonnen habe, auf andere Seiten weiter leiten? JA. Nicht sofort. Aber an passender Stelle ist es eine sehr gute Idee, Ihrem Leser weiterführende Quellen anzubieten. Warum? Es erscheint ja zunächst einmal kontraproduktiv, man möchte den Leser doch so lange wie möglich auf seiner Seite behalten. Ja, das soll auch so sein. Trotzdem wird Ihr Leser, falls er noch weitere Fragen hat, die Ihr Text nicht beantwortet, oder falls er nach anderen Aspekten des Themas sucht, weiter suchen.

 

Sie können ihm diese Arbeit erleichtern, indem Sie sinnvolle, hochwertige, ergänzende Seiten zu dem Thema suchen und finden und orthin verlinken. Ihr Leser wird es Ihnen danken… und wieder kommen. Merken Sie was?

 

Erstaunlicherweise hilft Ihnen das sogar bei der Suchmaschinen Optimierung. Das ist den wenigsten bekannt, in aller Regel spricht man nur über eingehende Links, von vielen auch als Backlinks bezeichnet. Doch auch – wohlgemerkt – vereinzelte, ausgehende Links zu thematisch passenden, möglichst hochwertigen, sehr relevanten Seiten helfen Ihnen beim Ranking. Warum? Weil es normal ist, auf andere Quellen zu verweisen und damit, wie Google das nennt „natürlich“.

 

 

Bleibt noch die Frage: Wie kann ich Content auf Qualität prüfen? Keine Sorge, es folgen keine 3 weitere Seiten, nein, wir machen das anders.

 

Wenn Sie diese Mail im Rahmen meiner Newsletter Serie erhalten, dann folgt in einigen Tagen eine Bonus Mail mit kostenlosen Tools und wichtigen Internet Seiten, die einem bei der Suchmaschinen Optimierung extrem hilfreich sind. Unter anderem erhalten Sie dort auch die Links zu einigen Textanalyse Tools, mit denen sich Qualität, Lesbarkeit, Natürlichkeit und noch einiges mehr prüfen lässt. Falls Sie noch nicht zu meinem Newsletter angemeldet sind, dann können Sie dies auf der Seite www.seoeliteclub.de tun, und dann erhalten Sie lauter hilfreiche Tipps, unter anderem die bereits erwähnte Linksammlung.

 

Sie sehen, „Gut Ding will Weile haben“ oder um es anders auszudrücken: „Ohne Fleiß kein Preis“. OK, genug der Banalitäten, ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig Hilfe und Anleitung bieten. Keine Angst „Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird“, (ich konnte nicht widerstehen). Es stimmt schon, eine vernünftige Suchmaschinenoptimierung die ganz sicher zu einem großen Teil aus der Erstellung eines wirklich guten und hochwertigen Contents besteht, lässt sich kaum nebenbei in wenigen Minuten erledigen. Und doch: Es lohnt sich. Denn nicht nur die nachhaltige und langfristige positive Wirkung auf Ihre Rankings sind der Lohn, sondern hoffentlich auch viele, begeisterte Leser die gerne wiederkommen, weil sie wissen, dass Sie sich richtig Mühe machen.

 

Und Sie wissen ja: Wir helfen gerne….

Jederzeit für Sie erreichbar (gut vielleicht nicht jederzeit aber doch leicht erreichbar), per Mail: vogel@pressemann.com oder per Telefon: 07251-9196118

 

Ich freue mich auf Sie

(das meine ich echt ernst)

 

Herzliche Grüße

Rüdiger Vogel

www.seomarktplatz.de

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